Snack & Connect – Impulse und Austausch zur Ernährungsbildung junger Erwachsener
- Erreicht man die Gen Z wirklich nur noch über Social Media?
- Sind Fachinformationen in der Ernährungsbildung überhaupt noch relevant?
- Und ist Parmesan wirklich ein guter Proteinriegel?
Wer die Antworten auf diese Fragen kennt, muss bei Snack & Connect dabei gewesen sein!
Am Mittwoch, 8.7., drehte sich bei dieser Abendveranstaltung alles um Impulse und Austausch zur Ernährungsbildung junger Erwachsener. Nach Snacks und Kaffee warteten Impulsvorträge, Diskussionsrunden (=Connections), viel Zeit für Austausch und das Kennenlernen hilfreicher Materialien auf die 60 interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Ministerin Marion Gentges MdL (Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg) betonte in ihrer Ansprache: „Wer junge Erwachsene erreichen will, muss ihre Lebensrealität verstehen. Ernährungsbildung muss alltagsnah, praxisorientiert und leicht zugänglich sein“.
Das griffen die Referentin und die Referenten direkt auf!
Tilman Weigele lieferte spannende Einblicke in die Kommunikationsbedürfnisse der jungen Erwachsenen und zeigte in den Connections, dass diesen nicht ausschließlich in den Sozialen Medien begegnet werden kann. Auf den richtigen Moment kommt es an!
Prof. Dr. Karolin Höhl von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd brachte das Publikum dazu, die Vermittlung von Fachwissen als Hauptziel von Ernährungsbildung zu hinterfragen. Ihr Fokus liegt im subjektorientierten Ansatz: echte Offenheit und Interesse an den Erfahrungen und der Lebensrealität der jungen Erwachsenen - so können fachliche Impulse anschlussfähig werden!
Wie er diese Anschlussfähigkeit auf Social Media nutzt, berichtete Albert Krause alias foodbert. Er beschrieb anschaulich, mit welchen Ernährungs(fehl)informationen junge Erwachsene in sozialen Medien täglich konfrontiert werden. So besorgniserregend manche Aussagen erscheinen - für ihn stellen sie auch eine Chance und Anknüpfungspunkt für Ernährungsbildung dar. Er ermutigte dazu, die Aufmerksamkeit, die Mythen und Trends verursachen, als Chance für Aufklärung zu nutzen (z.B. über nachhaltigere und ausgewogenere Proteinquellen als Parmesan.)
Das Abendessen nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für regen Austausch untereinander und mit den Ausstellern an den Infoständen. Vielen Dank an die Sektion Baden-Württemberg der Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e.V. und den Landesjugendring Baden-Württemberg e.V. für die Bereicherung der Veranstaltung.
Auch unser Ernährungsbildungskonzept #snackattack konnte begangen und die Materialien genau begutachtet werden. Im Rahmen des Events #snackattack kann mit jungen Erwachsenen über Regionalität und Saisonalität diskutiert und sechs unterschiedliche Snacks zubereitet werden. Hier kann die Broschüre mit allen benötigten Materialien kostenfrei heruntergeladen werden.
Wir bedanken uns bei allen Personen, die mitgewirkt und teilgenommen haben, für den tollen und inspirierenden Abend!
Die Veranstaltung wurde als Green Event BW im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie BW durchgeführt.
